Ein Vierteljahrhundert Rückemänner – das sind unzählige Projekte, großartige Kunden und viele Geschichten, die wir selbst nach Jahren noch gerne erzählen. In unserer Serie blicken wir zurück: Auf besondere Highlights, spannende Partnerschaften und kleine Anekdoten aus 25 Jahren Agenturgeschichte.
Wenn man in Norddeutschland von „Budni“ spricht, braucht man nicht viel zu erklären. Fast jede*r hat sofort ein Bild vor Augen: die vertrauten Filialen in den Stadtteilen, die typische Mischung aus Drogerieartikeln und Alltagsprodukten, dazu eine Marke, die in Hamburg und Umgebung fest verankert ist. Budni ist nicht einfach eine Drogeriekette – Budni ist Teil der Nachbarschaft, Teil der Familiengeschichten, ein Stück Alltag.
Gegründet Anfang des 20. Jahrhunderts, hat Budni es geschafft, sich von einem kleinen Familienunternehmen zu einer starken Marke zu entwickeln, die heute für Nähe, Verlässlichkeit und Herzlichkeit steht. Und genau diese Mischung aus Tradition und Alltäglichkeit machte die Zusammenarbeit für uns bei den Rückemännern so spannend.
Unsere Wege kreuzten sich, als Budni nach Unterstützung für die eigene Marketingabteilung suchte. Das Team wollte kreative Impulse von außen, jemanden, der flexibel einspringt und schnell umsetzt. Das passte perfekt zu uns. Von Anfang an war klar: Hier zählt Pragmatismus. Kein langes Hin und Her, sondern kurze Wege, schnelle Entscheidungen und Ergebnisse, die man sofort einsetzen kann.
Für uns war es ein idealer Nährboden: Wir konnten unser Know-how einbringen, ohne in langen Abstimmungsschleifen stecken zu bleiben. Budni vertraute uns – und dieses Vertrauen war der Schlüssel für eine Zusammenarbeit, die viele Jahre andauerte und immer wieder neue Facetten bekam.
Die Zusammenarbeit mit Budni war geprägt von Dynamik und Vertrauen. Oft ging es darum, in kurzer Zeit wirkungsvolle Ergebnisse zu schaffen – Anzeigen, Broschüren oder kleine Kampagnen, die direkt eingesetzt werden konnten. Wir arbeiteten lösungsorientiert, packten pragmatisch an und setzten Ideen so um, dass sie sofort Wirkung zeigten.
Wenn es effizienter war, besorgten wir Requisiten selbst oder fotografierten kurzerhand eigenhändig. Dieser Ansatz machte uns schnell und unabhängig – und Budni konnte sicher sein, dass auch spontane Aufgaben zuverlässig umgesetzt wurden.
So zeigte sich: Kreativität braucht nicht immer große Etats, sondern oft unsere Hands-On-Mentalität, mit der wir aufgaben oft unkompliziert lösen. Genau dieser Mix machte die Zusammenarbeit lebendig und erfolgreich.
Ein Projekt, das uns besonders geprägt hat, war die Mitarbeiterzeitung „Horizont“. Monat für Monat entstand ein Heft im DIN-A4-Format, mit 12 bis 24 Seiten – je nach Umfang der Themen. Die Inhalte lieferte Budni, wir ergänzten und übernahmen die Gestaltung.
Was auf den ersten Blick nach Routinearbeit klingt, war tatsächlich eine spannende Aufgabe. Denn jede Ausgabe hatte ihre eigene Dramaturgie. Wir experimentierten mit Layouts, entwickelten Bildideen und überlegten, wie man trockene Inhalte so verpackt, dass sie für die Mitarbeitenden interessant blieben.
Ein weiteres Highlight war das 90-jährige Jubiläum von Budni. Eine Marke mit einer so langen Geschichte feiert nicht alle Tage – und wir durften das Jubiläumslogo sowie die begleitenden Werbemittel entwickeln. Dazu gehörten Pressemappen, Jubiläumsbroschüren und diverse POP-Elemente, die im Alltag sichtbar waren. Für uns war es eine besondere Ehre, ein Stück dieser Tradition visuell zu gestalten.
Unsere Zusammenarbeit mit Budni war unglaublich vielfältig. Über die Jahre haben wir fast jedes Format einmal umgesetzt:
Gerade die Arbeit an den Warenleitsystemen war spannend. Mit Models wie Stine entwickelten wir Bildwelten, die Kund*innen nicht nur leiteten, sondern auch Identifikation schufen. Statt nüchterner Schilder entstand so eine emotionale Ansprache direkt am Regal.
Auch im Bereich Charity durften wir mitgestalten. Für „Die Budnianer“, die soziale Initiative des Unternehmens, entwickelten wir Werbemittel, die Engagement sichtbar machten. Das waren Projekte, die uns besonders am Herzen lagen – weil es zeigte, dass Budni weit mehr ist als ein Händler.
Ein Projekt, das uns bis heute in Erinnerung geblieben ist, war der Babyclub „Mein Baby“. Hier ging es nicht um eine kurzfristige Aktion, sondern um strategisches Marketing. Die zentrale Frage lautete: Wie gewinnt man junge und werdende Familien für Budni – und wie bindet man sie langfristig an die Marke?
Unsere Antwort: Ein Club, der echten Mehrwert bietet. Wir entwickelten das Logo, gestalteten Bonushefte und Werbemittel, die nicht nur praktisch, sondern auch emotional ansprechend waren. Eltern fühlten sich gesehen, Kinder standen im Mittelpunkt – und Budni wurde zum Partner in einer Lebensphase, die voller Veränderungen steckt.
Der Babyclub erwies sich als voller Erfolg. Über Jahre hinweg war er ein wichtiges Instrument der Markenbindung. Für uns war es ein Paradebeispiel dafür, wie Kommunikation und Strategie ineinandergreifen können.
Was die Zusammenarbeit mit Budni so besonders machte, war der Stil. Vieles lief „auf Zuruf“. Es gab keine komplizierten Strukturen, sondern kurze Gespräche, schnelle Entscheidungen und ein hohes Maß an Vertrauen.
Dieses Vertrauen ermöglichte es uns, mutig zu sein. Wir konnten Ideen einbringen, ausprobieren, experimentieren – ohne Angst vor langen Freigabeprozessen. Natürlich bedeutete das auch Verantwortung: Unsere Ergebnisse mussten sitzen, weil oft keine Zeit für Korrekturschleifen blieb. Doch gerade das machte die Arbeit lebendig.
Wenn wir heute an Budni denken, sehen wir eine Partnerschaft vor uns, die von Nähe und Vertrauen geprägt war. Es waren nicht nur unzählige Werbemittel, Konzepte und Kampagnen, sondern auch ein gemeinsames Ziel: Budni als Marke mit Herz noch stärker ins Gespräch zu bringen.
Wir haben in dieser Zeit gelernt, dass es nicht immer die großen Budgets braucht, um Wirkung zu erzielen. Oft reicht ein gutes Team, kurze Wege und der Wille, gemeinsam kreative Lösungen zu finden. Für uns bleibt Budni deshalb nicht nur ein Kunde – sondern ein Stück Agenturgeschichte, das wir in bester Erinnerung behalten.
Ein Kapitel, das uns geprägt hat und das wir mit vielen Erinnerungen verbinden. Und weil wir noch lange nicht fertig sind mit dem Zurückschauen: Im nächsten RÜckblick nehmen wir euch wieder mit hinter die Kulissen von 25 Jahren Rückemänner.
👉https://www.dierueckemaenner.de/be-quiet-markenk…ation-rueckblick/
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